„The Voice of Germany“: James Boyle aus Saarbrücken schafft es in die Battles

Am gestrigen Donnerstag (8. September 2022) stand James Boyle aus Saarbrücken vor der Jury von "The Voice of Germany". Gleich zwei Juroren konnte er mit seiner Performance überzeugen. Die Entscheidung fiel dann leicht – denn einen kannte er bereits.
James Boyle hat sich bei "The Voice of Germany" für das Team von Mark Forster entschieden. Fotos: Sat.1/ProSieben/André Kowalski
James Boyle hat sich bei "The Voice of Germany" für das Team von Mark Forster entschieden. Fotos: Sat.1/ProSieben/André Kowalski

James Boyle aus Saarbrücken hat es geschafft: mit seiner Interpretation von „Peggy“ konnte er bei „The Voice of Germany“ überzeugen. Sowohl Mark Forster als auch Rea Garvey drückten ihre Buzzer und drehten sich für den Sänger aus dem Saarland um. Nun war Boyle an der Reihe, sich zu entscheiden.

„Du siehst aus wie wahrscheinlich ich in der 37. Staffel“

Um ihn von sich zu überzeugen, lobt Mark Forster zunächst Boyles „komplett eigenständige Stimmfarbe“ und auch den passenden Look. „Das sieht ja total cool aus. Du siehst aus wie wahrscheinlich ich in der 37. Staffel ‚The Voice of Germany'“, scherzte der Pop-Sänger.

Mark Forster war als Schüler bereits auf einem Konzert von Boyle

Dann versucht Forster es mit Saarland-Liebe. „Von Saarbrücken aus bis nach Winnweiler sind es so 50 Minuten“, mutmaßt er, bis Boyle entgegnet: „Ich weiß. Ich hab schon in deiner Schule gespielt – als du da warst“. Dem Juror steht die Überraschung ins Gesicht geschrieben. „Wie heißt denn deine Band?“, fragt er. Und tatsächlich, als Boyle offenbart, dass er damals bei „Come up Screaming“ gespielt hatte, fällt es dem Pop-Sänger wie Schuppen von den Augen.

„Ich war relativ betrunken – gutes Konzert“

Forsters Schule, das Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler, habe um 1996 oder 1998 ein Festival organisiert, das immer größer und größer wurde. Boyles damalige Punk-Band war der Hauptact. „Ach krass, ich war auf dem Konzert„, erinnert sich der Sänger – zumindest so weit wie möglich. „Ich war relativ betrunken“, gibt er zu. Dennoch attestiert er dem Kandidaten: „Gutes Konzert“.

Garvey findet gemeinsame Wurzeln und zieht Tom-Waits-Vergleiche

Dann schaltet sich Rea Garvey ein. Nachdem Boyle und Forster bereits eine Verbindung gefunden haben, sucht auch der Ire nach einem gemeinsamen Nenner. „Boyle ist ein irischer Name, also hast du irische Wurzeln?“, fragt er. Und tatsächlich: James Vorfahren seien irischer und schottischer Herkunft gewesen.

Um den Kandidaten für sein Team zu gewinnen, vergleicht Garvey ihn im Anschluss mit Tom Waits – man höre das Leben aus seiner Stimme. „Du bist halt James. Du hast nicht versucht, jemand anders zu sein.

Versprechen: James Boyle geht ins Team von Mark Forster

Für James Boyle steht nach den Plädoyers die Entscheidung an. Er habe seiner Tochter ein Versprechen gegeben, für den Fall, dass Peter Maffay sich nicht umdreht – und der hatte den Buzzer zu spät gedrückt. „Wir waren uns beide einig, dass wir eigentlich Mark helfen wollten, endlich mal zu gewinnen.

Damit steht es fest: James Boyle aus Saarbrücken tritt in den Battles im Team von Mark Forster an. Wann er wieder bei „The Voice of Germany“ zu sehen ist, ist noch nicht klar.

Verwendete Quellen: 
– „The Voice of Germany“