Wegen Corona: Globus kämpft um gewohnte Produktpalette

Eigentlich funktionieren globale Transportketten wie Uhrwerke. In der Corona-Pandemie ist aber vieles anders. Davon bleiben auch die Globus-Märkte nicht verschont – und kämpfen um das Angebot ihrer gewohnten Produktpalette.

Aufgrund von Corona kämpft Globus um das Angebot der gewohnten Produktpalette. Foto: Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG

Seit Monaten ist das bestellte Fahrrad überfällig, Unternehmen klagen über fehlende Bauteile: Dafür sorgt weiterhin die Corona-Pandemie – zum Verdruss von Verbraucher:innen sowie Wirtschaft. Lieferprobleme und Materialmangel stellen die Geduld auf die Probe. Probleme gibt es auch bei dem saarländischen Unternehmen Globus. In diesem Zusammenhang hat die „SZ“ eine entsprechende Anfrage in Bezug auf das Produkt-Angebot in den Globus-Warenhäusern gestellt.

Wegen Corona: Globus kämpft um gewohnte Produktpalette

Die Aufrechterhaltung und Koordination von Lieferketten zeichne sich auch bei den Warenhäusern von Globus, die künftig als „Markthalle“ firmieren werden, als Problem ab. Laut Medienbericht könnten Kund:innen das mitunter in den Regalen zu spüren bekommen; das Sortiment sei zum Teil von Knappheit betroffen. Die Warenhäuser würden darum kämpfen, die gewohnte Produktpalette anbieten zu können. Zwei Koordinationsleiter des Unternehmens hätten das gegenüber der „SZ“ bestätigt.

Derzeit bereite das Sicherstellen der Warenversorgung größere Probleme als noch vor der Pandemie. Betroffen seien Produkte von deutschen Herstellern, stärker aber Lieferungen aus dem Ausland. Zu Engpässen komme es beispielsweise von Warenlieferungen aus den USA, China sowie Thailand.

Wie kommt es zu den geringeren beziehungsweise verzögerten Lieferungen? Der „SZ“ nannte ein „Globus-Experte“ zwei Gründe. Diese – und weitere Hintergründe – gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Lieferketten-Probleme: Wann entspannt sich die Lage?

Ob Globus oder andere Unternehmen: Expert:innen aus Logistik rechnen damit, dass auch 2022 die Probleme in den Lieferketten noch anhalten werden. „Es ist leider offen, wann sich die Situation bei den Lieferketten nachhaltig verbessern wird“, sagte die neue Präsidentin des Verbandes Deutscher Reeder, Gaby Bornheim, zur Deutschen Presse-Agentur. Bornheim sei sich aber sicher, wenn man die Pandemie besiegt habe, werde „das auch alles wieder besser fließen“. In der „pandemiebedingt einmaligen Situation“ würde eben „ganz viel zusammenkommen“.

Verwendete Quellen:
– Saarbrücker Zeitung
– Deutsche Presse-Agentur
– eigener Bericht