Warum die „Homburger Steine“ jetzt zum bundesweiten Vorbild werden

Für die Aktion „Homburger Steine“ hat die Kreisstadt die Auszeichnung „Best Practice 2021“ im Rahmen der Aktionstage „Heimat shoppen“ erhalten. Damit soll die Kampagne zum bundesweiten Vorbild gemacht werden. Was es damit auf sich hat:

Einer der „Gewinnersteine“ des Homburger Malwettbewerbs aus 2020. Foto: Pressestelle der Kreisstadt Homburg

„Homburger Steine“ ausgezeichnet

Bei den Aktionstagen „Heimat shoppen“ hat es für die „Homburger Steine“ die Auszeichnung „Best Practice 2021“ gegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Kreisstadt-Pressestelle vom Dienstag (14. September 2021) hervor. Doch um was geht es bei der Auszeichnung genau? Die „Homburger Steine“ werden damit in einen Projektpool der Initiative „Stadtimpulse“ aufgenommen. In diesem befinden sich „Projekte von deutschen Städten als positive Beispiele für innovative Ideen mit Vorbildfunktion zu den Themen Innenstadt, Handel und städtisches Leben„.

Hier zu sehen: das Team vom Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing der Kreisstadt Homburg, v.l.n.r: Amtsleiterin Dagmar Pfeiffer, Claudia Kowollik, Cornelia Fricke und Christian Rubly. Foto: Pressestelle der Kreisstadt Homburg

Homburger Projekt als bundesweites Vorbild

Die Jury der Initiative „Stadtimpulse“ wertete die „Homburger Steine“ als „herausragenden Beitrag zur Belebung und Attraktivierung der Städte und Gemeinden„, hieß es. Mit der Aufnahme in den Projektpool soll erreicht werden, die Aktion der Kreisstadt einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und so zu einem bundesweiten Vorbild zu machen. „Über diese Auszeichnung mit überregionaler Bedeutung freue ich mich sehr“, sagte Michael Forster (CDU), Bürgermeister der Stadt Homburg.

Weitere „Gewinnersteine“ der Aktion. Foto: Pressestelle der Kreisstadt Homburg

Erfreut zeigte sich auch Leander Wappler, Leiter der Unternehmensförderung der Industrie- und Handelskammer des Saarlandes: „Die Aufnahme als ‚Best Practice Beispiel‘ in den bundesweiten Projektpool von ‚Stadtimpulse‘ ist eine schöne Bestätigung für den Erfolg dieses Projektes.“

Hintergrund: So lief die Aktion ab

Nach Angaben der Kreisstadt-Pressestelle hatte Homburg im Sommer 2020 erstmals zur Aktion aufgerufen. Bürger:innen und alle Interessierten konnten in diesem Zusammenhang an einem Malwettbewerb teilnehmen. Dabei galt es, Steine mit Homburger Motiven zu verzieren. Während der Aktionstage „Heimat shoppen“ seien mehr als 150 solcher Kunstwerke „ausgewildert“ worden. „Gefundene Gewinnsteine konnten direkt beim Homburger Einzelhandel/Gastronomie“ gegen Gutscheine eingelöst werden, hieß es.

Verwendete Quellen:
– Mitteilung der Pressestelle der Kreisstadt Homburg, 14.09.2021