Blitzer in Saarbrücken bringen weniger Geld ein

Die Erträge der Saarbrücker Blitzer sind rückläufig. An den stationären Blitz-Säulen wurden im vergangenen Jahr fast 400.000 Euro weniger eingenommen.
Die sechs stationären Blitzer in Saarbrücken bringen weniger Geld ein. Foto: BeckerBredel
Die sechs stationären Blitzer in Saarbrücken bringen weniger Geld ein. Foto: BeckerBredel
Die sechs stationären Blitzer in Saarbrücken bringen weniger Geld ein. Foto: BeckerBredel
Die sechs stationären Blitzer in Saarbrücken bringen weniger Geld ein. Foto: BeckerBredel

An den sechs Tempo-Messstellen in Saarbrücken wurden 2018 insgesamt 1,58 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Betrieb der Geräte kostete 628.000 Euro. 

Nach Abzug der Kosten macht das etwa 953.000 Euro, die durch die Blitzer in die Stadtkasse flossen. Zum Vergleich: 2017 waren es noch fast 1,4 Millionen Euro. Zwar waren die Betriebskosten mit etwa 700.000 Euro im Vorjahr noch etwas höher, mit Erträgen von 2,1 Millionen, zahlten sich die Blitzer jedoch auch mehr aus. Das berichtet die SZ.

Stadtsprecher Thomas Blug sieht in der Entwicklung eine Verbesserung. Die Zahl der Geschwindigkeitsübertretungen in Saarbrücken sinke. „Es ist bundesweit bekannt und gewollt, dass nach der Inbetriebnahme der stationären Anlagen die Verkehrsübertritte massiv zurückgehen und die Verkehrssicherheit entsprechend zunimmt. Das ist auch in Saarbrücken so“, teilte Blug mit.  

Die Saarbrücker gewöhnen sich demnach an die Blitzsäulen und passen ihre Fahrweise (zumindest in diesen Bereichen) dem Tempolimit an. Das hält sie jedoch nicht davon ab einen Kleinkrieg gegen die Blitzsäulen zu führen: 

Die 5 kuriosesten Aktionen gegen Blitzer im Saarland

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung