Gefährliche Halloween-Süßigkeiten: Nadeln, Nägel und weitere Fremdkörper in Süßwaren versteckt – Fälle aus 14 Bundesländern bekannt
In den vergangenen Tagen gab es in Deutschland zahlreiche Meldungen über gefährliche Fremdkörper, die in Halloween-Süßigkeiten versteckt worden sind. So waren unter anderem Nadeln, Nägel, Schrauben und andere Metallfremdkörper in Schokoriegeln, Kaubonbons und anderen Süßwaren gefunden worden. Die Fremdkörper wurden dabei offensichtlich gezielt so platziert, dass insbesondere Kinder sich verletzen sollen. Inzwischen sind weit über 50 solcher Fälle aus insgesamt 14 Bundesländern bekannt. Einzig in Berlin und dem Saarland haben die Polizeidienststellen noch keine Taten dieser Art gemeldet.
Polizei warnt Eltern vor gefährlichen Halloween-Süßigkeiten
Die Polizei ermittelt wegen der manipulierten Halloween-Süßigkeiten damit in fast ganz Deutschland wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung. Sämtliche Eltern im Bundesgebiet werden aktuell zur Vorsicht aufgerufen. Die Polizei empfiehlt den Eltern, die eingesammelten Halloween-Süßigkeiten ihrer Kinder dringend zu kontrollieren. Bei Zweifeln sollten die Süßwaren lieber nicht verzehrt werden.
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Nadeln und Nägel in Halloween-Süßigkeiten: Waren die Täter online vernetzt?
Die genauen Hintergründe sowie mögliche Zusammenhänge der Taten sind bislang noch nicht geklärt. In vielen Fällen lässt sich die Herkunft einzelner Süßigkeiten nur schwer rekonstruieren. Da alle Süßigkeiten in den bekannten Fällen in Deutschland allerdings nach einem ähnlichen Muster manipuliert worden sind, prüfen die Ermittlungsbehörden aktuell, ob die Täterinnen und Täter sich zuvor miteinander vernetzt haben.
Wie das österreichische Bundeskriminalamt am Dienstag (3. November 2026) mitteilte, stehen deutsche und österreichische Behörden dazu miteinander in Kontakt. Auch die EU-Polizeibehörde Europol sei inzwischen eingebunden worden. Es könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass die Täterinnen und Täter in sozialen Medien oder in Online-Foren vernetzt gewesen seien. Nähere Details zu den gemeinsamen Ermittlungen wurden vorerst nicht genannt.