Neues Rekordhoch: Preise für Benzin und Diesel in Luxemburg nochmal gestiegen

In Luxemburg sind die Preise für Diesel und Benzin nochmal angestiegen. Erst vergangene Woche erreichten die luxemburgischen Kraftstoffpreise ein Rekordhoch. Nun steht das Energieministerium des Großherzogtums in der Kritik von Verbraucherschützer:innen.

In Luxemburg sind die Preise für Benzin und Diesel erneut gestiegen. Symbolfoto: picture-alliance / dpa/dpaweb | Werner Baum

Benzin und Diesel in Luxemburg erneut teurer

Bereits in der vergangenen Woche waren die Preise für Benzin und Diesel in Luxemburg auf ein Rekordhoch gestiegen: „Benzin und Diesel in Luxemburg so teuer wie noch nie zuvor“. So stieg der Preis für einen Liter Diesel auf 1,376 Euro und der Preis für einen Liter Benzin der Sorte „Super 98“ auf 1,515 Euro. Innerhalb der vergangenen Tage haben die Kraftstoffpreise in Luxemburg sogar noch weiter angezogen.

Neues Rekordhoch bei Kraftstoffpreisen in Luxemburg

So kostet ein Liter Diesel an den luxemburgischen Tankstellen mittlerweile sogar 1,40 Euro. Der Preis für Benzin der Sorte „Super 98“ ist ebenfalls gestiegen und liegt derzeit bei 1,55 Euro pro Liter. Auch die Kosten für Benzin der Sorte „Super 95 (E10)“ sind in Luxemburg derzeit so hoch wie nie zuvor. Für einen Liter werden aktuell 1,46 Euro fällig.

Die aktuellen Preise für Benzin und Diesel in Luxemburg könnt ihr hier nachlesen: „Das sind die aktuellen Preise für Benzin und Diesel in Luxemburg“.

Luxemburgisches Energieministerium in der Kritik

Aufgrund der steigenden Kraftstoffpreise bzw. Energiepreise insgesamt in Luxemburg ist das luxemburgische Energieministerium in die Kritik geraten. Verbraucherschützer:innen im Großherzogtum werfen dem Ministerium vor, „den explodierenden Energiepreisen tatenlos zuzusehen“, wie die luxemburgische Tageszeitung „L’essentiel“ berichtet.

Vor allem finanziell schwache Haushalte seien von der Kostenexplosion besonders schwer getroffen. Man müsse nun eine Deckelung der Preise in Erwägung ziehen, so die Forderung der Verbraucherschützer:innen. Dem erteilte das Energieministerium laut Angaben von „L’essentiel“ bislang eine Absage. Stattdessen verwies das Ministerium auf die Erhöhung der staatlichen Beihilfe um 200 Euro zum 1. Januar 2022.

Verwendete Quellen:
– eigene Berichte
– eigene Recherche
– Bericht des „L’essentiel“