IHK Saarland fordert „verbindlichen Plan“ für Öffnung nach Lockdown

Laut IHK Saarland braucht es eine sichere Strategie, wie Handel, Gastro und Freizeit- und Kulturwirtschaft nach dem Lockdown wieder starten können. Viele Unternehmen seien bereits jetzt in ihrer Existenz bedroht.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Saarland fordert von der Politik einen „verbindlichen Plan“ für die Zeit nach dem Lockdown. Es brauche eine „sichere und gerechte Öffnungsstrategie“, wie ein gestaffelter Re-Start des Handels, der Gastronomie und der Freizeit- und Kulturwirtschaft möglich sei, teilte IHK-Hauptgeschäftsführer Frank Thomé am Mittwoch (20. Januar 2021) mit.

IHK: Beschlüsse sind „maßvoll und zielgerichtet“

Ein solches Konzept würde auch die Akzeptanz der politischen Maßnahmen erhöhen und Unternehmen Planungssicherheit geben. Die IHK bewertete die Beschlüsse von Bund und Ländern zur Verlängerung des Lockdowns bis zum 14. Februar als „maßvoll und zielgerichtet“. „Aufgrund der Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie der Ungewissheit hinsichtlich der Virusmutationen war eine erneute Verlängerung des Lockdowns leider unausweichlich“, hieß es in einer Mitteilung.

Saar-Unternehmen in Existenzangst

Es müsse nun aber „vordringliches Ziel“ sein, Teilen der Wirtschaft eine „tragfähige Perspektive für einen erfolgreichen Re-Start“ aufzuzeigen. In Folge des Lockdowns seien bereits viele Unternehmen der Saarwirtschaft in einer wirtschaftlich existenzbedrohenden Situation angelangt.

Verwendete Quellen:
– Deutsche Presse-Agentur