Grund für großes Fischsterben im Homburger Erbach bekannt

Ein Fischsterben im Erbach hatte die Stadt Homburg länger beschäftigt. Jetzt liegen Ergebnisse von Wasserproben vor:
Ein Fischsterben im Erbach beschäftigte die Stadt Homburg. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bruno Fischer/NaBu Kirchberg
Ein Fischsterben im Erbach beschäftigte die Stadt Homburg. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bruno Fischer/NaBu Kirchberg

Fischsterben im Homburger Erbach

Ein Fischsterben im Erbach hatte erst kürzlich die Stadt Homburg beschäftigt. Etwa 100 bis 150 tote Fische waren Ende Juli gesichtet worden, so ein Sprecher der Stadt. Zu dem Zeitpunkt war die Ursache nicht bekannt. Mitarbeiter:innen vom Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz zogen am Erbach daher Proben und nahmen diese zur Untersuchung mit.

Bei der ersten Suche nach der Ursache sei festgestellt worden, dass tote Fische auch aus dem Bereich der Verrohrung im Gebiet Entenmühle gespült wurden. 

Fischsterben durch Hochwasserwelle

Wie der „SR“ berichtet, steht das Ergebnis der Wasserproben fest. Hinweise auf toxische Einleitungen gibt es nach Angaben des Umweltministeriums nicht. Das Fischsterben sei wohl durch eine starke Hochwasserwelle zu erklären. Diese habe nach langer Trockenheit Kanal- und Bachsedimente aufgewirbelt. Wahrscheinlich seien die Tiere in der Folge an Sauerstoffmangel sowie Erschöpfung verstorben.

Verwendete Quellen:
– Saarländischer Rundfunk
– eigener Bericht