🥙 Das ist der teuerste Döner Deutschlands

Dönerpreise unterhalb der Fünf-Euro-Marke gehören mittlerweile zur Seltenheit. Doch das beliebte Fastfood gibt's in noch teurer. Das kostet der "luxuriöseste" Döner Deutschlands:
So sieht er aus, der teuerste Döner Deutschlands. Foto: Instagram/@hans_kebab_official
So sieht er aus, der teuerste Döner Deutschlands. Foto: Instagram/@hans_kebab_official

Der durchschnittliche Preis für einen Döner (zumindest in ausgewählten Großstädten) liegt nach Angaben des Portals Statista im Jahr 2022 zwischen etwa fünf bis sechs Euro. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange  – beziehungsweise des Dönerspießes – wohl noch nicht erreicht. Die Kosten laufen den Betrieben davon, hieß es laut der Deutschen Presse-Agentur („dpa“) im April 2022 aus der Dönerbranche. Das beliebte Fastood „müsste eigentlich 7,30 Euro kosten“, hatte Gürsel Ülber, der Vorstandsvorsitzende des Vereins türkischer Dönerhersteller in Europa, gesagt. Zu dem Zeitpunkt rechnete Ülber mit weiteren Preiserhöhungen.

Das ist der teuerste Döner Deutschlands

Von den 7,30 Euro ist der Preis für den teuersten Döner Deutschlands weit entfernt. Wer diesen einmal probieren möchte, muss viel tiefer in die eigene Tasche (nicht die Dönertasche) greifen. Wie das Gourmet-Magazin Falstaff berichtet, wird dem beliebten Fastfood in dem Müncher „Hans Kebab“ die „Krone aufgesetzt“. Das gilt zum einen für den Preis – zum anderen für den Inhalt des Döners.

Laut Falstaff müssen Kund:innen bei „Hans Kebab“ für den teuersten Döner Deutschlands je 35 Euro hinlegen. Dafür gebe es aber die „Special-Variante“ mit hochwertigem Wagyu-Fleisch, Wakame-Trüffel, Togarashi-Gewürz, Pastinaken-Püree sowie einem hausgemachten Kräuter-Joghurtdressing. Der Edel-Döner sei nur limitiert vorrätig. Interessierte sollten bereits am Vortag reservieren, so Falstaff.

 

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Nach Angaben des Gourmet-Magazins bietet der Münchner „Hans Kebab“ allerdings auch klassische Döner-Varianten an – zu „normalen Preisen“. Ein „normaler Hähnchendöner“ auf die Hand koste 7,80 Euro. Für die Kalbfleisch-Variante würden 8,50 Euro fällig. Ein Preisniveau, das vielleicht nicht den Vorstellungen der Kund:innen, aber denen des Vorstandsvorsitzenden des Vereins türkischer Dönerhersteller in Europa entspricht.

Übrigens: „Special-Varianten“ des Döners kennt nicht nur München. Im Sommer machte im Saarland der „Lyöner-Döner“ von „Captain Maggi“ die Runde.

Verwendete Quellen:
– Gourmet-Magazin Falstaff
– Statista
– eigene Berichte