Rücktritt „unvermeidbar“: Räumt Hans heute seinen Posten als CDU-Chef im Saarland?

Nach der herben Wahlniederlage hat Saar-Ministerpräsident Hans angekündigt, über seinen Rücktritt als CDU-Landeschef entscheiden zu wollen. Aus Parteikreisen ist zu hören, es sei "unvermeidbar", dass er seinen Posten räumt. So könnte es für ihn weitergehen:
Hans hatte nach der Wahlniederlage persönliche Konsequenzen angekündigt. Foto: BeckerBredel
Hans hatte nach der Wahlniederlage persönliche Konsequenzen angekündigt. Foto: BeckerBredel

Die CDU von Ministerpräsident Tobias Hans ist bei der Landtagswahl im Saarland auf 28,5 Prozent abgestürzt, nachdem sie vor fünf Jahren noch 40,7 Prozent geholt hatte. Die Christdemokraten hatten fast 23 Jahre lang ohne Unterbrechung die Regierungschefin oder den Regierungschef gestellt.

Hans will über Rücktritt entscheiden

Hans hatte am Sonntagabend eine Entscheidung über den Rücktritt als CDU-Landeschef angekündigt. „Es war mir eine Ehre, diesem Land gedient zu haben als Ministerpräsident, und eine Ehre, euch als Parteivorsitzender gedient zu haben“, sagte der 44-Jährige.

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Hans-Rücktritt „unvermeidbar“ – bleibt er Abgeordneter?

Aus CDU-Parteikreisen verlautete, dass die Mandatsträger aus Landesvorstand und Fraktion nun einen Neuanfang wollten. Es sei wohl „unvermeidbar“, dass Hans als Parteivorsitzender zurücktrete, hieß es. Vermutet wurde, dass er aber Landtagsabgeordneter bleiben werde. Der Landesvorstand der Saar-CDU wollte sich am Montag um 19.30 Uhr treffen. Hans war erst seit März 2018 Ministerpräsident als Nachfolger der nach Berlin gewechselten Annegret Kramp-Karrenbauer.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur