So viel kostet der Austausch des Rasens im Ludwigsparkstadion Saarbrücken

Die Landeshauptstadt Saarbrücken wird den Rasen im Ludwigsparkstadion kurzfristig austauschen lassen. Dafür wurde bereits eine Spezialfirma beauftragt. Was die Maßnahme kosten soll:
Der Umbau des Saarbrücker Ludwigsparkstadions ist zum Leid des FCS seit vielen Jahren eine nicht enden wollende Problem-Story. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk
Der Umbau des Saarbrücker Ludwigsparkstadions ist zum Leid des FCS seit vielen Jahren eine nicht enden wollende Problem-Story. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Rasen im Ludwigsparkstadion Saarbrücken wird kurzfristig ausgetauscht

Der Rasen im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken wird kurzfristig ausgetauscht. Darüber informierte die Landeshauptstadt am heutigen Dienstag (13. Februar 2024): „Rasen in Ludwigsparkstadion Saarbrücken wird ausgetauscht: Arbeiten beginnen noch heute“. Die Arbeiten begannen noch am Nachmittag. Neben dem Austausch der Rasensode soll der Unterbau gelockert und belüftet werden, um die Versickerungsfähigkeit des Platzes zu erhöhen. Ausgeführt werden die Arbeiten von einem Spezialunternehmen aus Baden-Württemberg.

So viel kostet der Rasentausch die Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Kosten für den Austausch der Rasensode und die Arbeiten zur Erhöhung der Versickerungsfähigkeit des Unterbaus im Saarbrücker Ludwigsparkstadion belaufen sich laut Angaben der Landeshauptstadt auf rund 200.000 Euro. Die Mittel dafür seien im Instandhaltungsbudget des städtischen Gebäudemanagementbetriebes vorhanden, wie Sport- und Baudezernent Patrick Berberich erklärte.

Berberich betonte in diesem Zusammenhang, dass ein sofortiges Handeln zwingend notwendig sei, da man sonst Mieteinnahmen verlieren würde und zudem Regressansprüchen ausgesetzt wäre. Der potenzielle Schaden sei laut Berberich weitaus höher als die 200.000 Euro, die der Rasenaustausch kostet.

DFB droht 1. FC Saarbrücken mit Entzug des Heimrechts

Bei Untätigkeit wäre aber nicht nur der drohende finanzielle Schaden immens. Wie der Saarbrücker Oberbürgermeister Uwe Conradt nun mitteilte, habe der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sogar damit gedroht, dem 1. FC Saarbrücken sein Heimspielrecht für die restliche Saison zu entziehen. „Wenn wir die Arbeiten nicht angehen, würde der 1. FC Saarbrücken sein Heimstadion für die kommenden acht Heimspiele verlieren, eine Austragung des DFB-Pokal-Viertelfinales gegen Borussia Mönchengladbach wäre nicht möglich“, so Conradt.

Weitere Kosten für Platz kommen im Sommer dazu

Die aktuellen Maßnahmen im Saarbrücker Ludwigsparkstadion stellen keineswegs eine Dauerlösung dar. Zu den jetzigen Kosten des Rasentauschs in Höhe von rund 200.000 Euro gesellen sich im Sommer damit noch weitere Kosten hinzu. Laut Angaben der Landeshauptstadt muss das Spielfeld des 1. FC Saarbrücken dann von Grund auf erneuert und mit einer funktionierenden Drainage versehen werden. Wie teuer das sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt, da zuvor noch eine Ausschreibung erfolgen muss.

Verwendete Quellen:
– Informationen der Landeshauptstadt Saarbrücken