Tödlicher Unfall auf Baustelle in Illingen: 58-jähriger Mann wird von Pritschenwagen erfasst und tödlich verletzt
Auf einer Baustelle in Illingen ist am Dienstag (3. November 2026) ein 58-jähriger Mann tödlich verunglückt. Über den folgenschweren Arbeitsunfall im Saarland berichtete zuerst das Medienunternehmen „NonstopMedia“. Der Unfall wurde inzwischen vom polizeilichen Kriminaldauerdienst bestätigt. Laut Angaben der Polizei setzte sich bei Tiefbauarbeiten an einem Haus in Illingen ein Pritschenwagen aus ungeklärter Ursache in Bewegung. Das Fahrzeug rollte in der Folge die Einfahrt neben dem Haus hinab und erfasste den Bauarbeiter tödlich.
Rettungskräfte können nichts mehr für den Schwerverletzten tun
Der alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 16 landete auf dem Illinger Burgplatz, damit ein Notarzt schnellstmöglich zur Unfallstelle eilen konnte. Gemeinsam mit weiteren Rettungskräften kämpfte der Arzt rund 45 Minuten lang um das Leben des 58-Jährigen. Sämtliche Wiederbelebungsversuche blieben allerdings ohne Erfolg. Gegen etwa 13.20 Uhr stellte der Arzt den Tod des Mannes fest.
Tödliches Unglück in Illingen: Notfallseelsorger vor Ort
Kräfte der Ortspolizeibehörde sperrten die Einsatzstelle in Illingen weiträumig ab. Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger kümmerten sich unterdessen um die Arbeitskollegen des 58-Jährigen, die aufgrund des schweren Arbeitsunfalls unter Schock standen. Im benachbarten Kindergarten ließen Einsatzkräfte die Fenster mit Blick auf die Einsatzstelle schließen. Zudem leiteten die Helfenden Eltern und Kinder an der Unfallstelle vorbei.
Ermittlungen zur Unfallursache dauern an
Am Nachmittag rückten auch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die Berufsgenossenschaft an. Die Ermittlerinnen und Ermittler stellten das Baustellenfahrzeug sicher, das den 58-Jährigen zuvor erfasst hatte. Die Untersuchungen zur Unfallursache dauern weiter an. Es wird unter anderem geprüft, ob ein technischer Defekt den Unfall auslöste. Für Mittwoch planen die Fachdienststelle im saarländischen Landespolizeipräsidium und die Staatsanwaltschaft Saarbrücken weitere Maßnahmen.