Absolute Mehrheit für SPD – Grüne und FDP nicht im Landtag

Der künftige saarländische Landtag wird wohl aus nur drei Parteien bestehen. Die SPD hat laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis die absolute Mehrheit.
Anke Rehlinger, SPD-Spitzenkandidatin, stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, steht auf der SPD-Wahlparty zur Landtagswahl im Saarland auf der Bühne. +++ dpa-Bildfunk +++
Anke Rehlinger, SPD-Spitzenkandidatin, stellvertretende Ministerpräsidentin des Saarlandes und stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, steht auf der SPD-Wahlparty zur Landtagswahl im Saarland auf der Bühne. +++ dpa-Bildfunk +++

Die FDP und Grünen schaffen es nicht in den neuen saarländischen Landtag. Die beiden Parteien scheiterten laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis knapp an der Fünf-Prozent-Hürde.

Grüne und FDP scheitern knapp

Laut Angaben der Landeswahlleiterin kamen die Grünen auf 4,99502 Prozent der Stimmen, die FDP auf 4,8 Prozent. Die SPD siegte deutlich mit 43,5 Prozent vor der CDU, die auf 28,5 Prozent kommt. Die AfD landet mit 5,7 Prozent im Landtag. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,4 Prozent.

Absolute Mehrheit für SPD

Der künftige Landtag könnte also aus nur drei Parteien bestehen. Mit 29 Abgeordneten hätte die SPD die absolute Mehrheit inne. Auf die CDU kommen 19, auf die AfD 3 Sitze. Die Landeswahlleiterin verwies wegen des "knappen vorläufigen amtlichen Endergebnisses" darauf, dass beim endgültigen Ergebnis noch Abweichungen möglich seien. Dies betreffe die Zahl der Wahlberechtigten, der Wählerinnen und Wähler sowie der gültigen und ungültigen Stimmen, aber auch die Sitzverteilung im Landtag. Würden die Grünen den Einzug in den Landtag doch noch schaffen, würde dies aber aller Voraussicht nach nichts an der absoluten Mehrheit der SPD ändern.

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Verwendete Quellen:
- Landeswahlleiterin
- Deutsche Presse-Agentur